Inferno Modus

Was macht man, wenn man mit seinen Charakter die maximal Stufe 60 erreicht und das Spiel auf Hell durchgespielt hat? Wie sieht in Diablo 3 das sogenannte „Endgame“ aus? Lange Zeit gab es auf diese Frage von Blizzard keine richtige Antwort, nur das Versprechen dass man im Gegensatz zu Diablo 2 mehr bieten wolle, als das endlose abgefarme einiger Monster (Baal-Runs).

Die Lösung die uns jetzt präsentiert wurde, ist zugleich simpel und genial: Es wird einfach noch einen weiteren Schwierigkeitsgrad nach Hell geben, der Inferno genannt wird. Das besondere soll dabei die hohe Schwierigkeit sein, da alle Monster ein Level jenseits der von Spielern erreichbaren 60 haben, außerdem stärkere Fertigkeiten benutzen und vielleicht auch einige Resistenzen besitzen. Als Belohnung gibt es dann in diesen Modus die besten Items im Spiel, die auch noch ganz toll aussehen sollen.

Es hört sich vielleicht erstmal etwas einfallslos an, noch einen Schwierigkeitsgrad hinzuzufügen und damit den selben Content ein viertes mal zu benutzen, aber ich denke es wird da schon etwas mehr dahinter stecken. Anstatt ein Gebiet mit besonders schweren Monstern am Ende dran zuhängen, wird einfach der gesamte Spielinhalt zur Elite Zone gemacht. Möglicherweise wird es trotzdem wieder ein paar Gebiete geben, die sich mehr lohnen werden als andere, aber insgesamt dürfen wir mit Sicherheit mit mehr Abwechslung rechnen, als das in Diablo 2 der Fall war. Ich hoffe nur, dass es auch wirklich eine Herausforderung bleiben wird, nach den ganzen „Casual Mist“, der in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist, bin ich da noch etwas skeptisch.

Inferno Gear Items Wizard

Beta Video

Blizzard hat ein schönes Video veröffentlicht, das in 720p die Beta Version zeigt. Während der mehr als sieben Minuten werden alle Klassen vorgestellt, die sich in In- und Outdoor Gebieten durch die Monster Horden kämpfen. Wenn man aufpasst, kann man auch einige Fertigkeiten entdecken, die man so noch nicht in Aktion gesehen hat.

Das neue Skill System

Neben den Auktionshaus gab es beim Diablo 3 Press Event ein weiteres Thema auf das viele Fans erstmal mit Unverständnis reagierten. Die Talentbäume, die mit den zweiten Teil eingeführt wurden, hatten vor 1.13 mangels einer Respec Funktion mit Sicherheit großen Anteil an der Wiederspielbarkeit von Diablo. Diese Möglichkeit der Individualisierung wird es im dritten Teil so nicht mehr geben, denn die Talentbäume wurden komplett aus den Spiel genommen.

Grundsätzlich kann jeder Charakter alle Fertigkeiten seiner Klasse benutzen, denn die werden mit dem Erreichen einer gewissen Stufe frei geschaltet und von da an automatisch mit jedem weiteren Level stärker. Um das ganze dann doch noch etwas interresanter zu gestalten, ist man in der Auswahl der aktiven Skills beschränkt. Am Anfang darf man nur 2 Skills auswählen, die man auf Maustasten oder Hotkeys legen kann. Mit steigender Ehrfahrung werden die aktiven Skill Plätze erhöht, wobei man mit Stufe 24 und 6 Plätzen die maximale Anzahl erreicht hat. Zusätzlich zu den aktiven gibt es noch die passiven Skills, die wie der Name schon erahnen lässt nur passive Boni für den Charakter bereithalten. Für die passiven Skills gibt es insgesamt 3 Slots, die mit den Stufen 10, 20 und 30 freigeschaltet werden. Wann man seine aktiven und passiven Skills wechseln kann, ist noch nicht bekannt. Als relativ sicher gilt jedoch, dass das nicht im Kampf möglich sein wird. Ob man zum Wechseln einen NPC aufsuchen oder zumindest in die Stadt gehen muss, oder ob das auch einfach so überall funktioniert, werden wir wahrscheinlich erst erfahren, wenn die Beta startet.

Natürlich gab es nach der Ankündigung erstmal einen Aufschrei in der Community darüber, dass die geliebten Talentbäume entfernt wurden und ich muss zugeben, dass ich auch erstmal schockiert über Blizzards Entscheidung war. Nachdem ich mich mit dem neuen System etwas auseinandergesetzt habe, sehe ich das ganze schon etwas entspannter. Wenn die Beta startet, wahrscheinlich aber auch erst mit Release der Vollversion, wird sich zeigen, ob sich das neue System bewährt.

Diablo 3 Skill Demon Hunter Beta

Das Auktionshaus

Die wichtigste Neuigkeit, die während des Diablo 3 Presse-Events Anfang August bekannt gegeben wurde, war mit Sicherheit die Ankündigung des Auktionshauses. Dass es eine Möglichkeit geben wird Items zu versteigern, ähnlich wie in den meisten MMOs üblich, war vorher schon bekannt. Was die meisten aber überrascht haben dürfte, ist das Zahlungsmittel mit den für Items unter anderem auch bezahlt werden kann.

In Diablo 3 wird es zwei Möglichkeiten geben eure Waren im Auktionshaus zu Handeln: Ihr könnt für die Ingame-Währung Gold oder erstmalig auch für „echtes“ Geld Gegenstände kaufen und verkaufen. Ja, ihr habt richtig gelesen, ihr werdet euch im Prinzip für Euro euer Wunsch Equip ersteigern können und braucht dafür theoretisch nicht ein Monster umhauen, denn Charaktere sollen auch gehandelt werden können. Natürlich bedeutet das auch, wenn ihr ein besonders tolles Item findet, ihr euch vielleicht ein kleines Taschengeld dazu verdient habt. Blizzard macht bei der ganzen Sache natürlich auch ein gutes Geschäft, denn für jede Auktion wird eine kleine Gebühr fällig, wobei eine gewisse Anzahl in der Woche davon befreit sein soll, um euch die Möglichkeit zu geben erstmal etwas Startkapital zu verdienen. Hardcore Spieler werden keine Items für Euro handeln können, somit wird der Erfolg in diesen Modus nicht von eurer Brieftasche beeinflusst.

 Die Entscheidung für diesen durchaus mutigen Schritt begründet Blizzard mit der Tatsache, dass es sowieso immer einen Handel mit echten Geld gegeben hat, der bis jetzt aber nur in „zwielichtigen“ Foren und auf Ebay stattgefunden habe. Mit der Legalisierung seitens Blizzard soll also nur ein Wunsch der Community erfüllt und der Handel mit echten Geld sicher gemacht werden.

Wie zu erwarten war, hat die Ankündigung des Auktionshauses in den Foren einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, was die Moderatoren der offiziellen Diablo 3 Foren dazu veranlasst hat hart durchzugreifen und auch für kleine Verstöße permanente Banns rauszuhauen. Mich persönlich stört es weniger, wenn jemand sein Geld dafür benutzt seinen Diablo 3 Charakter zu verbessern. Ich war nie ein großer Fan davon, Geld für Verbesserungen in einem Spiel auszugeben und konnte deshalb auch nie viel mit den ganzen Free 2 Play Titeln anfangen. Trotzdem finde ich es im Prinzip in Ordnung, wenn das jemand machen möchte, wir müssen ja nicht zusammen spielen. Das einzige Problem was ich für mich sehe, ist die womöglich schwere Entscheidung, wenn ich ein super tolles mega Item finden sollte, das Ding selber anzulegen oder doch für ein kleines Taschengeld zu verkaufen…

Diablo 3 Auktionshaus Beta

Blizzcon 2010 – Demon Hunter & PVP

Demon Hunter, Diablo 3

Demon Hunter

Chris Metzen hat soeben während der Opening Ceremony der Blizzcon 2010 die fünfte und letzte Klasse enthüllt. Wie man es von Blizzard gewohnt ist, wurde die Demon Hunter Klasse mit einen eindrucksvollen Trailer vorgestellt. Mit zwei Armbrüsten bewaffnet kämpft sich die Demon Huntress durch die Dämonen Horden. Feuerpfeile, Fallen und anderen grafisch eindrucksvolle Effekte machen schon mal Lust auf mehr. Mehr Informationen über die neue Klasse folgen in kürze.

Arena PVP

Vor der Blizzcon hatte Blizzard schon einen Blizzchat für das PVP in Diablo 3 angekündigt, deshalb kam die zweite große Ankündigung nicht ganz so überraschend. Aber das PVP wird nicht wie im zweiten Teil nur auf Duelle beschränkt sein, in Diablo 3 wird es Arenen geben. Ähnlich wie in World of Warcraft wird man als Team in der Arena antreten können. Im Trailer waren Teams mit bis zur 3 Spielern zu sehen.

Direkt im Anschluss der Eröffnungszeremonie startet das erste Diablo 3 Panel, es wird dieses Wochenende also noch einiges zu berichten geben.